Bildband jetzt vorbestellen!

Die Druckerei liefert ab 15. Dezember - Vorbestellungen sind ab sofort bei Reiner Schmidt möglich, Stück 20 Euro:
0163-6801138 (Tel., WhatsApp, SMS) oder E-Mail  gillersheim@web.de

Der Gillersheimer Hobbyfotograf Reiner Schmidt hat 80 „Ansichten aus Katlenburg-Lindau“ in einem Bildband zusammengestellt und im Eigenverlag herausgebracht. 

 

Bei diesem „fotografischen Streifzug“ finden sich Motive aus allen sieben Dörfern. Dabei sind es nicht nur bekannte Ansichten wie der Burgberg oder die Rhume, sondern durchaus überraschende Motive wie ein Scheunentor oder ein Plakatierer bei der Arbeit. Schmidt dazu: „Die Auswahl der Motive erfolgte nicht nach dem Prinzip hübsch oder hässlich. Vielmehr wurden solche Motive berücksichtigt, die einen fotografischen Reiz auf mich ausüben, also was mich dazu bringt auf den Auslöser zu drücken. Das kann eine spontane Szene mit Menschen vor Ort sein, die Flächenaufteilung eines Gebäudes, die Linienführung eines Weges oder die Farbigkeit einer Landschaft - oder es sind einfach nur die Wettersituation und Lichtstimmung zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort.“

 

Zu den Fotos wurden entsprechende Hinweise ergänzt. Der Reigen der Fotos geht dabei durch das Jahr von Januar bis Dezember und durch die Wettererscheinungen, ob Sonne, Regen, Schnee oder Nebel.


Daneben gibt der Fotograf am Rande eines jeden Bildes nützliche fototechnische Tipps, denn - so schreibt Schmidt im Vorwort - „die Digitalfotografie bietet unzählige Möglichkeiten der Bildgestaltung und Veränderung – sowohl an der Kamera als auch bei der Weiterbearbeitung am PC.“

 

Schmidt will mit dem Fotoband auch die Aktion #37191 So geht Dorf unterstützen: „Ich schließe mich mit diesem Bildband ausdrücklich der Initiative an, die darauf hinweisen will, wieviel Lebensqualität in unserer Gemeinde vorhanden ist und die Werte wie Gemeinschaft, Solidarität und Kreativität fördern will.“



Wo gibt' den Bildband?

Da das Buch auch ein ideales Weihnachtsgeschenk ist, wird es ab Mitte Dezember zur Verfügung stehen. (Der Druck kann sich wegen Papiermangels verzögern. Näheres dazu auf der Internetseite www.gillersheim.de ). Es ist erhältlich in der Gemeindeverwaltung Katlenburg, im Wachenhäuser Dorfladen, bei der Fa. Lindert in Lindau, in der Gärtnerei Kreitz in Gillersheim und in der Buchhandlung Grimpe in Northeim.

 

Ebenso kann es direkt geordert werden bei Reiner Schmidt, 0163-6801138 (Tel., WhatsApp, SMS) oder E-Mail an gillersheim@web.de.

 

Preis: 20 Euro


Auf ein Wort, Reiner Schmidt...

Wie und wann entstand die Idee?

In den letzten Jahren habe ich verstärkt und gezielt in den Dörfern meiner Gemeinde fotografiert. Dieser Trend hat sich noch verstärkt durch die Pandemie, als man kaum auf Reisen gehen konnte. Nicht zuletzt fand ich die Ziele der Initiative „So geht Dorf“, die positiven Aspekte unserer Region in den Fokus zu rücken, sehr unterstützenswert. Und da es für Kartenburg Lindau bislang keinen Bildband mit aktuellen Ansichten gibt, war es naheliegend, ein solches Projekt anzugehen.

 

Welche Fotos können wir in dem Buch erwarten?

 Es ist ein sehr breites Spektrum von Motiven aus allen sieben Dörfern. Natürlich zahlreiche Landschaftsaufnahmen, Fotos von markanten Punkten, zum Teil in überraschenden Perspektiven, spontane Szenen mit Menschen vor Ort, und anderes, vielleicht auch Unerwartetes.

Der Reigen der Fotos geht dabei durch das Jahr von Januar bis Dezember und durch die Wettererscheinungen, ob Sonne, Regen, Schnee oder Nebel. Es sind auch ein paar Schwarzweiß- Fotos darunter.

 

Wie aufwändig war die Realisierung des Buches?

 Viel aufwändiger als gedacht. Anfragen bei Verlagen ergaben, dass man an so einem regionalen Projekt kaum Interesse hat. Bei einer kleinen Auflage lässt sich nichts verdienen. Folglich habe ich mich mit Self-Publishing beschäftigt, also einem Weg, bei dem man außer Drucken und Binden alles selbst macht. Die entsprechenden Druckdaten selbst am Computer zu erstellen ist zeitraubend, wenn man es noch nie gemacht hat. Eine weitere Schwierigkeit ist der Spagat zwischen Qualität und Preis, also einen Bildband in qualitativ hochwertigem Druck zu einem günstigen Preis zu bekommen.

 

Wie sind Sie zur Fotografie gekommen?

 Es begann vor ziemlich genau 40 Jahren. Ich war im Zuge meiner Lehrerausbildung ein Schuljahr lang auf Teneriffa tätig, als meine Frau mir eine Kamera schenkte, um auf dieser ja sehr vielfältigen Insel zu fotografieren. Ich blieb dabei, und tatsächlich wurde die Reisefotografie mein bevorzugtes Metier. Durch Fachzeitschriften und Teilnahmen an Fotowettbewerben habe ich meine Bildsprache immer weiter entwickelt.

 

Welchen Stellenwert hat die Fotografie heute für Sie?

Bilder sollten meiner Meinung nach nicht auf der Festplatte „versauern“, sondern gezeigt werden. Deswegen ist mir der Bereich Präsentation wichtig. Viel Spaß macht mir das Erstellen von Diaschauen beziehungsweise Reisevorträgen. Solche Audiovisionen gibt es über Bolivien, Costa Rica, Cuba oder die Süditalienischen Vulkane. Inzwischen habe ich Gleichgesinnte in Gillersheim und unsere Fotogruppe Shuttercount organisiert an jedem zweiten Samstag im neuen Jahr einen Reisevortrag in der Festhalle. Am 8.1.2022 gibt es übrigens: Australien – 10.000 km durchs Outback (falls die Pandemiesituation es zulässt).

 

Bislang haben wir noch gar nichts über die Technik erfahren …

 

Seit mir vor vielen Jahren eine teure Fotoausrüstung im Ausland gestohlen wurde, habe ich abgerüstet und bin „mit leichtem Gepäck“ unterwegs: Nur einer Kamera mit einem Zoomobjektiv, damit sind die allermeisten Foto- und im übrigen auch Filmsituationen zu bewältigen. Auf Seite 2 meines Bildbandes findet sich ein Zitat des bekannten Fotografen Henri Cartier-Bresson: „Es ist eine Illusion, dass Fotos mit der Kamera gemacht werden … sie werden mit dem Auge, dem Herzen und dem Kopf gemacht“. Also - neben dem Licht - bestimmen der fotografische Blick und das Gefühl ein Bild, kaum die Kamera. Generell spielt heutzutage aber die Weiterverarbeitung der Bilder am PC eine immer größere Rolle. Jedes Bild, das gezeigt werden soll, wird „angefasst“: Ausschnitt festlegen, eventuell den Horizont ausrichten, Kontrast, Helligkeit und Farben anpassen und das Schärfen sind unabdingliche Arbeitsschritte. Im übrigen fällt erst hier die Entscheidung, ob ein Foto in Schwarzweiß ausgearbeitet wird.